Freiwillige Feuerwehr Bokholt-Hanredder
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Hinweise / Tipps

Erste Hilfe

Erste Hilfe Jeder Führerscheininhaber hat zwar die Wiederbelebungstechnik gelernt. Doch das Wissen liegt brach, verkümmert im Laufe der Zeit und ist dann in einer plötzlich auftretenden Notsituation nicht mehr aktivierbar. Nur regelmäßige Auffrischungen im Rahmen eines Informationsangebotes, das sich ohne große Hürden für alle bereithält, können hier Abhilfe bringen und erleichtern es den "Ersthelfern", umsichtig und aktiv zu beginnen und so Leben wirksam zu erhalten.

Die wichtigsten Schritte:

1. Schritt:
Erkennen was los ist. Wie erkenne ich eine lebensbedrohliche Situation. Patient bricht plötzlich zusammen und atmet schnappend

2. Schritt:
Ruhe bewahren. So schnell wie möglich den Rettungsdienst alarmieren und die Leitstelle der Feuerwehr - beides über 112 verständigen.

3. Schritt:
Beginn der Wiederbelebung mit Beatmung und Herzdruckmassage. 15 Herzdruckmassagen und 2 Beatmungen immer wiederholend (15:2)

4. Schritt:
Umstehende um Unterstützung bitten und Zufahrt des Rettungsdienstes organisieren (jemand an die Straße stellen, Pförtner informieren, etc.)

Was ist ein Unglücksfall ?
Bei einem Unglücksfall werden bei einem oder mehreren Menschen plötzlich und unvorgesehen von außen (z.B. Unfall) oder von innen (z.B. akuter Herzinfarkt) Leben und Gesundheit bedroht. Es muß rasch geholfen werden, um diese Gefahr abzuwenden.

Was ist erste Hilfe ?
Erste Hilfe wird bei Menschen, die durch einen Unglücksfall bedroht sind, durch direkt umstehende Passanten, Angehörige, Freunde, Nachbarn oder Kollegen geleistet. Die meisten Menschen sind zur ersten Hilfe bereit, wissen aber häufig nicht, was zu tun ist. Bei Patienten, die sprechen können, ist Beruhigung und Ansprache, Verständigung des Rettungsdienstes, bereits die erste wirksame Hilfe. Bei Menschen mit plötzlichem Herz- Kreislauf- Stillstand ist die Aufrechterhaltung der Lebensfunktionen durch Beatmung und Herzdruckmassage die wirksame erste Hilfe. Die erste Hilfe Überbrückt die Zeit vom Eintritt eines Unglücksfalles bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die Hilfeleistung ist aber auch eine rechtliche Pflicht:

Aus Paragraph 34 der Straßenverkehrsordnung:
Nach einem Verkehrsunfall hat der Beteiligte sofort zu halten, sich über die Unfallfolgen zu vergewissern, den Verkehr zu sichern und Verletzten zu helfen.

Paragraph 323 c des Strafgesetzbuches:
Wer bei Unglücksfällen oder gemeiner Gefahr oder Not nicht Hilfe leistet, obwohl dies erforderlich und ihm den Umständen nach zuzumuten, insbesondere ohne erhebliche eigene Gefahr und ohne Verletzung anderer wichtiger Pflichten möglich ist, wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft.

 

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