Freiwillige Feuerwehr Bokholt-Hanredder
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Auch beim Grillen lauern Gefahren!

Sobald nach den kalten Wintermonaten die ersten Sonnenstrahlen durchkommen, holen die ersten Hartgesottenen ihr Grillgut raus. Im Laufe der nächsten Monate bleibt dann kaum ein Grill kalt. Doch all zu oft geschehen beim Grillen durch Leichtsinn und Unachtsamkeit schwerwiegende Unfälle. Brände, Verbrennungen und sogar Tote sind leider keine Seltenheit. Damit auch für Sie die Grillsaison zum Vergnügen wird, möchten wir Ihnen ein paar Tipps mit auf den Weg geben, wo die größten Gefahren lauern und wie Sie diesen vorbeugen können.

Grillen Wählen Sie für Ihre Grillgeräte eine ebene Standfläche, möglichst auf feuerfestem Untergrund. Ein sachgemäß aufgestellter Grill reduziert die Gefahr umzukippen. Vermeiden Sie es, den Grill in der Nähe von brennbaren Materialien wie Schilfmatten, Gartenmöbeln mit Sitzpolster, unter Markisen oder in Waldnähe zu betreiben. Ehe Sie sich versehen, kann es zu Funkenflug und damit zu akuter Brandgefahr kommen, ausgelöst durch Wind oder mechanische Luftzufuhr (Fächer oder Föhn). Achten Sie daher auf ausreichenden Sicherheitsabstand! Auch sollte nie in einem geschlossenen Raum gegrillt werden, denn hier besteht Vergiftungs- oder gar Erstickungsgefahr.

Oft wird versucht, das Anheizen mit Spiritus oder Benzin zu beschleunigen. Diese schnell brennbaren Flüssigkeiten verdunsten bereits bei Umgebungstemperatur, so dass der „Grillmeister“ beim Anzünden in einer höchst entzündlichen Dampfwolke steht, die explosionsartig durchzünden und dann zu schwersten Verbrennungen führen kann. Besonders gefährlich ist das Nachgießen von brennbaren Flüssigkeiten in die schon erwärmte Grillkohle. Benutzen Sie hierfür besser geeignete Grillanzünder wie Trockenspiritus, Anzündriegel, Zündwürfel etc. und halten Sie stets für alle Fälle Löschmittel, beispielsweise einen Eimer mit Wasser, bereit.

Kinder werden vom Feuer magisch angezogen und möchten oft gerne selbst die Grillkohle anzünden, verkennen aber nicht selten die Gefahren. Unter Aufsicht von Erwachsenen können Kinder in den Ablauf des Grillens einbezogen werden, sofern Sie diese richtig anleiten und über mögliche Gefahren aufklären.

Die Grillkohle nach dem Grillen erst dann entsorgen, wenn sie vollständig abgekühlt ist. Es ist oft nicht erkennbar, ob nicht doch noch Glutreste vorhanden sind. Daher ist das Ablöschen der Glut am sichersten. Die sorgfältig gelöschte Glut darf nicht in brennbare Karton- oder Kunststoffbehälter gegeben werden, sondern in geeignete Blecheimer oder (falls möglich) vergraben werden.

Nehmen Sie sich zum Grillen genügend Zeit. Die Grillkohle benötigt ca. 20 bis 30 Minuten, um genügend Wärme zu produzieren. Erst danach sollten Sie das Grillgut auf den Rost legen. Die Hitze verschließt die Poren im Fleisch, und es verliert weniger Fett. Dadurch kommt es weniger zur Flammen- und Rauchbildung, und das Fleisch bleibt schön weich.
 
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